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	<title>Freiwasserschwimmen | Make Water Your Friend</title>
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	<description>Triathlon &#124; Schwimmen &#124; Mentalcoaching</description>
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	<title>Freiwasserschwimmen | Make Water Your Friend</title>
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		<title>Die Bodensee-Querung 2022 &#8211; Wettkampfbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 13:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampfberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem sich meine letzten Blogbeiträge mehrheitlich mit Schwimmtipps befasst haben, kommt heute, nach langer Pause, mal wieder ein Wettkampfbericht. Dieses mal vom Bodensee. Wie ich gerade mit Erschrecken festgestellt habe, datiert der letzte von 2019 – es wird also Zeit! Und welcher Wettkampf eignet sich dafür besser als die BOW Q11 Bodenseequerung von Friedrichshafen nach [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/die-bodenseequerung-2022-wettkampfbericht/">Die Bodensee-Querung 2022 – Wettkampfbericht</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich meine letzten Blogbeiträge mehrheitlich mit Schwimmtipps befasst haben, kommt heute, nach langer Pause, mal wieder ein Wettkampfbericht. Dieses mal vom Bodensee. Wie ich gerade mit Erschrecken festgestellt habe, datiert der letzte von 2019 – es wird also Zeit!</p>



<p>Und welcher Wettkampf eignet sich dafür besser als die BOW Q11 Bodenseequerung von Friedrichshafen nach Romanshorn in der Schweiz.</p>



<p>Zusammen mit meinen Starts 2018, 2019 und 2021 war es dieses Jahr meine vierte Teilnahme. So viel darf ich vorwegnehmen: jedes Mal bin ich als erster drüben angekommen, so auch dieses Jahr. Aber irgendwie bringe ich offensichtlich auch (fast) jedes Mal eigenartige Wetterbedingungen mit. Aber alles der Reihe nach.</p>



<p>Die Vorbereitung lief dieses Jahr für mich reichlich zäh. Ich kenne mich gut genug, um meine Schwimmsaison auf drei Monate und ca. 200 bis 300km zu begrenzen. Alles was darüber hinaus geht, wird zu einer mentalen Herausforderung. Dieser kurze Zeitraum reicht aber in der Regel aus, um mich in eine Form zu bringen, die sich ab dann ohnehin nur noch marginal verbessern würde. Nennen wir es effizientes Energiemanagement. Diese drei Monate ließen sich dieses Jahr sehr gut in den Zeitraum zwischen meinen Hamburg Marathon Ende April und die Querung Ende Juli packen, also eigentlich alles wie gemacht für mich.</p>



<p>Zumindest wenn man gesund bleibt. Was mir in diesen drei Monaten leider zwei Mal nicht gelungen ist und – wir kennen es alle – mit Trainingsausfall, Zweifeln an der Form und mühsamen Wiedereinstiegsszenarien verbunden ist. Meine Begeisterung dafür, 11km durch den Bodensee zu schwimmen, erhielt also den ein oder anderen Dämpfer in der Vorbereitung.</p>



<p>Dennoch näherte sich der Tag des Wettkampfs und die Form einer akzeptablen Version. Schon seit meiner ersten Querung (bei der die Bedingungen optimal waren) hoffe ich jedes Jahr aufs Neue auf einen ruhigen See. So richtig will das nicht klappen. In den letzten Jahren galt mein erster Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen um 4h morgens (Start ist i.d.R. um 6h) jedes Mal dem Wetter. Und jedes Mal hat es geregnet und/oder gewittert. So wie auch dieses Jahr. Etwas ernüchternd, nachdem wochenlang nur blauer Himmel zu sehen war und das gute Wetter ausgerechnet an diesem Tag mal Urlaub macht. Aber das ist auch Teil des Freiwasserschwimmens und irgendwie auch Teil des Reizes.</p>



<p>Im Übrigen, das sei mit Nachdruck erwähnt: Die Veranstalter schauen gemeinsam mit der DLRG und lokalen Wetterdiensten haargenau hin, ob eine Gefährdung durch Gewitter besteht. Wenn das Rennen freigegeben wird, dann besteht auch keine Gefahr!</p>



<p>Dieses Jahr konnte das Rennen dann erst mit einer Stunde Verspätung freigegeben werden. Das ist immer Stress für alle. Alles ist darauf vorbereitet, um 6h zu starten – und dann muss man neu abschätzen, ob es noch Sinn macht, etwas zu essen oder zu trinken, doch nochmal auf die Toilette zu gehen, usw. Und man muss die Zeit totschlagen, sitzt weitestgehend umgezogen am Ufer und hofft, dass es dann bald losgeht. Was dieses Jahr dann um 7h der Fall war.</p>



<p>Im Vergleich zu letztem Jahr, in dem Romanshorn buchstäblich bis 3km vor Ziel im Nebel nicht erkennbar war, war die Sicht dieses Jahr solide. Was angesichts der perfekten Führung durch das DLRG-Führungsboot aber schon fast nebensächlich war.</p>



<p>Weniger nebensächlich war allerdings der Wellengang. Was von außen einigermaßen ruhig aussah, stellte sich im Wasser als ziemlich beeinträchtigend dar. Jetzt bin ich kein unerfahrener Freiwasserschwimmer und bin schon in dem ein oder anderen See geschwommen. Aber dieses Mal war ich dann doch überrascht und mein erster Gedanke war buchstäblich „Ui, das wird mühsam!“. Nicht, dass ich keinen Wellengang hätte erwarten können, schließlich war nachts ja ein Gewittertief durchgezogen. Aber das hatte ich wohl schon verdrängt…</p>



<p>Wie auch immer… Der Plan bestand dann zunächst daraus, zu zweit oder dritt weitestgehend beisammenzubleiben und sich idealerweise vorne abzuwechseln. Nach etwa der Hälfte der Distanz löst sich das aber üblicherweise auf – so auch dieses Jahr. Ich hatte die ersten anderthalb Kilometer meine Pflicht getan, wechselte in der Reihe hinter meine beiden Mitstreiter und übernahm ab 4km wieder die Führung. Dann kam der erste Verpflegungsstopp.</p>



<p>Die Verpflegung beim Langdistanz-Schwimmen ist immer ein Thema für sich. Man kann sich – unter Beachtung der Regeln beim Freiwasserschwimmen – über die Begleitboote verpflegen lassen. Bis auf meine erste Querung habe ich das aber nie in Anspruch genommen. Warum auch immer das so ist, ich kann so eine Distanz problemlos ohne Zufuhr von Kohlenhydraten ohne Leistungsverlust durchschwimmen, habe als Notreserve aber immer zwei Gels in meiner Boje. Da mein Magen unempfindlich gegenüber Seewasser ist, reicht mir außerdem der regelmäßige Schluck aus dem See als Flüssigkeitsausgleich. So mache ich es im Übrigen auch im Training im Wörthsee. Sicherlich gibt es Seen, bei denen ein solches Vorgehen nicht empfehlenswert ist und möglicherweise könnte ich ein wenig mehr netto Schwimmgeschwindigkeit rausholen, wenn ich die Kohlenhydrat- und Elektrolytversorgung optimieren würde. Fakt ist aber auch, dass man während der Schwimmbewegung nichts zu sich nehmen kann. Stoppen, umdrehen, Boje greifen, Gel greifen und öffnen, zu sich nehmen, Müll wieder verstauen (!) – das dauert mindestens 30 Sekunden und bringt mich aus meinem Rhythmus raus. Ich spare mir das in der Regel.</p>



<p>Da ich aber die Gruppe nicht schon nach den ersten 4km verlieren wollte, hatte ich mich dieses Mal anders entschieden und nutzte die kurze Pause, um mein Gel zu mir zu nehmen. Anschließend ging es weiter, wobei wir ein wenig an Pace einbüßten. Nachdem ich weitere drei Kilometer ohnehin vorne geschwommen war und mich dabei ein wenig an meine Mitschwimmer angepasst hatte, entschied ich mich dann bei Kilometer 7 allerdings, den Rest der Strecke nach Romanshorn in meinem eigenen Tempo zu schwimmen. Zu diesem Zeitpunkt war der Wellengang deutlich zurückgegangen, allerdings durch starken Dauerregen ersetzt worden. Was im Wasser natürlich keine Beeinträchtigung darstellt, für die Zuschauer und die Veranstalter aber immer sehr schade ist. So verliefen die übrigen knapp 4 Kilometer ohne weitere Überraschungen, bestenfalls mit der üblichen Verwunderung, dass Romanshorn einfach nicht näher zu kommen scheint, egal wie lange ich schon schwimme. Aber das kennt man ja, das ist jedes Mal das Gleiche. Man hat das Gefühl, gleich ist man da und dann sind es doch noch 2 Kilometer.</p>



<p>Am Ende standen 2h50 auf der Uhr, meine bisher langsamste Zeit für die Querung. 2019 waren es 2h35. Jetzt werde ich natürlich nicht jünger und die Bedingungen waren tatsächlich nicht wirklich dazu geeignet, persönliche Rekorde zu schwimmen. Das gehört halt dazu. Dennoch bleibt ein wenig Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung zurück, ob berechtigt oder nicht.</p>



<p>Mal schauen, wie es beim nächsten Mal wird!</p>



<p>Du hast auch Lust, mal an sowas teilzunehmen? Dann schau dir gerne meine <a href="https://make-water-your-friend.com/meine-10-offenwasser-tipps-fur-dich/" target="_blank" rel="noopener" title="Meine 10 Freiwasser-Tipps für dich!">Freiwasser-Tipps</a> an und <a href="http://kontakt" target="_blank" rel="noopener" title="melde">melde</a> dich bei mir wenn du Fragen hast!</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/die-bodenseequerung-2022-wettkampfbericht/">Die Bodensee-Querung 2022 – Wettkampfbericht</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wie die Saison weiter ging (Hallstätter See, Chiemsee, Wörthersee …) 2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 12:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Achtung, jetzt wird es lang, aber wenn dich interessiert wie ich mich auf mein bisher längstes Rennen, die 17 km im Wörthersee, vorbereitet habe, dann viel Spaß beim folgenden Bericht! Vorspiel Anfang des Jahres war mir zwar klar, dass ich 2019 eine Schwimmsaison machen möchte, aber ich war noch unschlüssig darüber, in welche Richtung es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung, jetzt wird es lang, aber wenn dich interessiert wie ich mich
 auf mein bisher längstes Rennen, die 17 km im Wörthersee, vorbereitet 
habe, dann viel Spaß beim folgenden Bericht!</p>



<p><strong>Vorspiel</strong></p>



<p>Anfang des Jahres war mir zwar klar, dass ich 2019 eine Schwimmsaison
 machen möchte, aber ich war noch unschlüssig darüber, in welche 
Richtung es gehen würde. Eine Variante ist immer der von Markus Füller 
organisierte <a href="https://www.alpen-open-watercup.com">Alpen Open Water Cup</a>
 mit den Distanzen etwa zwischen 4 und 6 km, an dem ich schon mehrfach 
teilgenommen habe. Immer gut organisiert, schöne Seen und man trifft 
sich irgendwie jedes Jahr wieder. Aber ich hatte 2018 die <a href="https://www.bodensee-openwater.com">Bodensee Openwater Querung</a>
 über 11km mitgemacht und irgendwie reizen mich die längeren Strecken 
mittlerweile etwas mehr. Und wie so häufig war es dann der Zufall – 
kombiniert mit der Lässigkeit und Kaltschnäuzigkeit, die man eben hat, 
wenn der Wettkampf noch weeiiiit in der Zukunft liegt – der das 
Saisonhighlight bestimmte: Es kam irgendwann im Januar oder so eine 
Early-Bird-Mail für das <a href="https://www.bodensee-openwater.com">Wörthersee Swim Event</a>
 mit 3, 9, 10 und 17 km im September 2019. Ha, dachte ich, 10 km hatte 
ich letztes Jahr, dann doch gleich mal ne größere Portion – 17 km, 
gebucht!</p>



<p>Und auch gleich wieder verdrängt. Um diese Jahreszeit gehe ich ja gar
 nicht schwimmen muss man wissen, von Training also keine Spur. So sehr 
ich das Schwimmen liebe, so weiß ich auch, dass es mich nervt, wenn die 
Saison zu lang wird. Mittlerweile schwimme ich seit fast 40 Jahren 
wettkampforientiert und da mag man mir das verzeihen. Erfahrungsgemäß 
kriege ich in einer Saison so 400 km konzentriertes Training hin, danach
 ist Schluss. Geht die Saison also wie üblich bis September, dann fange 
ich lieber nicht vor April mit dem Training an. Bis dahin sitze ich auf 
dem Rad oder gehe laufen. Beginne ich dann im April – nachdem ich nahezu
 ein halbes Jahr nicht im Wasser war – dann kratze ich mich nach den 
ersten Einheiten etwas irritiert am Hinterkopf und frage mich, ob das 
alles wirklich so klug geplant ist von mir. Denn die ersten Wochen mit 
Umfängen von vielleicht 2 bis 3 km pro Einheit fallen einfach verdammt 
schwer und selbst die 4 bis 6 km des Cups erscheinen mir dann echt sehr,
 sehr lang. Naja, das war auf jeden Fall so der erste Moment, in dem die
 Zahl 17 wieder vor meinem geistigen Auge aufpoppte und es nicht viel 
Rechenkunst brauchte, um festzustellen: Das ist etwa das Doppelte meiner
 momentanen Wochenkilometer. Nicht gut, sozusagen dringend 
änderungsbedürftig! Glücklicherweise weiß ich aus Erfahrung, dass sich 
mein Körper relativ einfach wieder auf Trainingsdistanzen um 5 bis 6 km 
mit solidem Tempo einstellen kann. Darüber hinaus muss ich allerdings 
wirklich arbeiten. Und das hat mich schon ein wenig nervös gemacht.</p>



<p><strong>Anbahnung</strong></p>



<p>Wie auch immer, die Kilometer entwickelten sich langsam und auch der 
Saisonplan nahm Form an: 4 km Regattabahn, 6 km Simssee, 11 km 
Bodenseequerung, 10 km Hallstätt und dann, bestimmt, 17 km im Wörthersee
 (Fun Fact: Es gibt nicht nur zusätzlich noch den Wörthsee, mein 
Lieblingstrainingsterrain für Offenwassereinheiten, sondern auch noch 
den Wörther See, der, man höre und staune, bei Wörth liegt). In Kurzform
 zusammengefasst: Regattabahn, verweigert als ich von den 
Wassertemperaturen hörte, irgendwas zwischen 16 und 17°C, nicht meins 
(siehe oben). Simssee, fast wegen Gewitterwarnung ausgefallen, dann aber
 stattgefunden und für mich mit etwas über 1h20 super gelaufen (siehe 
oben). Dann die Trainingsumfänge für die Bodensee Querung langsam auf 
rund 15-20 km die Woche mit Maximaleinheiten von rund 7 km gesteigert. 
Start morgens um 6h in Friedrichshafen und dann so richtig schön Blitze 
und Regen als ich um 4h aufgestanden bin. Etwas skeptisch zum Startplatz
 gelaufen und, siehe da, das Wetter klarte auf und der Wettkampf wurde 
freigegeben. Was für eine Erleichterung (siehe oben)!</p>



<p>Nun aber… eigentlich war Bodensee als sub-maximaler Test für 
Hallstätt gedacht, ich wollte also nicht Vollgas schwimmen, zumal das 
Ganze nicht wirklich als Wettkampf, sondern eher als Event organisiert 
ist. Aber irgendwie hat es mich geritten und bei 6 oder 7 km habe ich 
mich dann entschlossen, konzentriert und ohne Verpflegung 
durchzuschwimmen und zu schauen, wie weit ich komme. Und das hat mit 
2h35 auch ziemlich gut geklappt, auch wenn die letzten 2 km dabei 
durchaus mühsam waren. In Hallstätt, eine Woche später, war dann 
allerdings Zahltag, da ich mich in der kurzen Zeit einfach nicht 
ausreichend erholt hatte und ziemlich müde angereist war. Eigentlich war
 es ja umgekehrt gedacht, also Hallstätt schnell, Bodensee sub-maximal. 
Aber zum Schluss hat es sich als glückliche Fügung herausgestellt, denn 
der See hatte 17°C und dann wurden die 10km auch noch wegen 
Gewitterwarnung (ein Dauerbrenner dieses Jahr) abgesagt. Die Ersatz-4 km
 habe ich mir dann gespart und bin wieder nach Hause gefahren. Nicht 
schön, aber so ist es halt.</p>



<p><strong>Direkte Vorbereitung</strong></p>



<p>17 km zu schwimmen finde ich wirklich lang. Aber es gibt ja genügend 
Leute, die auch doppelte Bodensee Querungen machen oder sogar längs 
schwimmen (64 km!) oder allerlei Ozeanstraßen überqueren. Es geht ja 
immer noch ein bisschen extremer und all die 3-fach, 10-fach oder 
20-fach Triathlon Langdistanzen legen ja beredtes Zeugnis davon ab. 
Wohlwissend, dass das sehr subjektiv ist, bin ich da persönlich ziemlich
 skeptisch und halte nicht viel davon, immer mehr drauf zu packen. In 
frühen Triathlonjahren, so Anfang der 90er, habe ich mich mal mit einem 
Kumpel darauf geeinigt, dass wir alles OK finden, was innerhalb eines 
Tages, idealerweise von Sonnenauf- bis -untergang, machbar ist. Damit 
soll keinem Hawaii-Finisher oder 24h-Schwimmer das Ergebnis oder der 
Wettkampf schlecht gemacht werden! Es ging uns eher darum, dass wir für 
uns die Fähigkeit, das Schlafbedürfnis zu unterdrücken, nicht zur 
sportlichen Leistung zählen wollten. Wie gesagt, subjektiv, aber für 
mich zählt das immer noch (ganz davon abgesehen, habe ich riesigen 
Respekt vor solchen Leistungen, es ist nur nichts für mich).</p>



<p>Zurück zu den 17 km. Für mich ist das allein deswegen lang, weil ich 
in meiner Jugend eigentlich Kurz- und Mittelstreckler war. Zur 
Orientierung, ich war 200m Brustschwimmer und durchaus in der 
erweiterten deutschen Spitze in der Jugend zu finden – aber für 1500m 
Kraul (Freiwasserwettkämpfe gab es damals noch nicht wirklich) hätte ich
 mich niemals für die DM qualifiziert. Ich bin entsprechend zu schwer 
und baue zu schnell Muskulatur auf, die ich dann mitschleppen muss. Dazu
 kommt, dass 10 bis 11 km Distanzen beim Schwimmen vermutlich etwa 
äquivalent zu vielleicht 36km beim Laufen ist, zumindest wenn man in 
etwa die Weltbestzeiten vergleicht. Also in etwa die Distanz, die gerade
 eben noch geht, bevor es beim Marathon unangenehm wird. Rechnet man das
 hoch, dann entsprechen die 17km Schwimmen etwas mehr als 60 km Laufen, 
also weit jenseits des Marathons und damit sehr fettstoffwechsellastig 
und somit auch ein deutlich anderes Tempo als bei der Bodensee Querung.</p>



<p>Das war dann auch die Devise für die Vorbereitung: Lang und locker, 
also ohne große Differenzierung in den letzten fünf Wochen an die langen
 Strecken gewöhnen. Konkret sah das dann so aus, das der Wochenumfang 
ca. 30km umfasste, aufgeteilt auf drei Einheiten von rund 10km. Nicht 
spannend, schon gar nicht auf einer 25m Bahn, aber gemessen am Zeit- und
 Energiebudget wohl am sinnvollsten (das Alter merkt man nicht nur 
daran, dass man langsamer wird, sondern auch daran, dass sich die 
Erholungszeiten drastisch verlängern… jaja, auch ärgerlich). Wenigstens 
einmal die Woche bin ich dafür in den Wörthsee gesprungen, der einfach 
wirklich ganz wunderbares Wasser hat und vergleichsweise warm ist. Zwar 
muss man für 10 km durchaus im Zickzack schwimmen – die Längsausdehnung 
beträgt etwa 3,6 km – aber dafür ist man auch ziemlich ungestört.</p>



<p>Race day nahte, die letzte 2-Tages-Kombi aus 10km Wörthsee und 7km 
Becken war absolviert, jetzt stand für die verbleibenden 10 Tage im 
Grunde nur noch ausruhen an… bis auf die 4,5 km Chiemsee, die ich mir 
spontan für das Wochenende vor Wörthersee, also erstes 
Septemberwochenende, auf den Wettkampfplan geschrieben hatte. Als finale
 Ausbelastung und als Versuch, noch mal ein schnelles Rennen zu machen.</p>



<p>Ja, hat dann nicht nur nicht funktioniert, sondern mich echt 
frustriert. Was macht man nämlich immer mal wieder? Genau, Fehler. Auch 
dumme Fehler, egal wie viel Erfahrung man hat. Meiner war an dem Tag, 
dass ich mein Antichafing nicht mit auf die Fraueninsel genommen hatte, 
einfach im Auto vergessen. Jetzt bin ich grundsätzlich sehr froh, dass 
ich dieses Antichafing überhaupt gefunden habe, viele Jahre bin ich 
häufig mit einem buchstäblich blutenden Nacken aus dem Wasser gestiegen,
 egal was ich mir da drauf geschmiert habe. Letzte Saison habe ich das 
Mittel meiner Wahl endlich gefunden und es funktioniert super! Also wenn
 ich es benutze. Hab ich dann aber nicht. Neben der Tatsache also, dass 
mich das Tempo der Führungsgruppe gnadenlos überfordert hat – so schnell
 war ich seit Simssee nicht mehr geschwommen – musste ich laufend meinen
 Neo im Nacken richten. Er wollte aber nicht reibungsfrei sitzen. Mit 
dem Ergebnis einer wirklich unbefriedigenden Zeit und einem offenen 
Nacken. Ersteres kann ich verknusen, viel war nicht zu erwarten bei dem 
Training. Aber letzteres ist eine Woche vor einem 17 km Rennen schlicht 
frustrierend – weil es nicht so schnell verheilt und dann noch total 
unnötig und selbstverschuldet ist.</p>



<p>Mein Nacken hat dann eine Woche lang eine solch hingebungsvolle 
Pflege und Aufmerksamkeit erhalten, wie noch nie in seinem Leben. Da 
wurde geschmiert und geschont wie es gerade ging. In der Hoffnung, dass 
die erste rosa Schicht drüber wächst, die dann 4 bis 5 Stunden im Wasser
 hält. Noch zwei, drei lockere Einheiten im Becken, ansonsten viel essen
 (nicht mein Ding) und soweit es geht ausruhen. Und die zunehmende 
Sorge: Reicht das alles überhaupt für 17 km und was mache ich wenn der 
Nacken aufgeht? Ja, ich höre sie jedes Mal rufen, „dann schwimm doch 
ohne Neo, ist doch viel authentischer!“ Nö, mach ich nicht. Warum? Nur 
so. Ok, ich hätte es in diesem Falle gemacht, hätte auch den Neo 
zwischendurch ausgezogen, aber – Spoiler! – ich musste es ein Glück 
nicht. Aber selbst mit Neo laufe ich blau an bei 22°C Wassertemperatur, 
ich bin ziemlich kälteempfindlich und weiß ehrlich gesagt nicht, woran 
es liegt.</p>



<p><strong>Pre-Race Day</strong></p>



<p>Anreise war dann einen Tag vor dem Rennen, also am Samstag, nach 
Klagenfurt über die ewig verstopfte A8, vorbei an Salzburg und über die 
Hügel zum Wörthersee. Unterkunft, check, Startnummernausgabe, check, 
Race briefing, ch… hä? Ok, ich will jetzt nicht unbotmäßig Kritik üben, 
aber ich habe noch nie in meinem Leben eine so irritierend 
unvorbereitete Wettkampfbesprechung erlebt. Ich will auch nicht in die 
Untiefen der Details einsteigen, aber bei einem See wie dem Wörthersee 
hätte ich gerne eine Idee davon, wo ich langschwimmen soll. Zwar waren 
bei der Powerpoint Präsentation die Umrisse des Wörthersees, die 
Startpunkte der verschiedenen Distanzen und das Ziel in Klagenfurt 
eingezeichnet, auch gingen von den Startpunkten jede Menge Linien zum 
Zielpunkt. Aber es stellte sich dann heraus, dass es sich dabei 
mitnichten um die Wettkampfstrecken, sondern einfach um illustrative 
Pfeile handelte, die buchstäblich nichts mit dem Kurs zu tun hatten. Es 
herrschte daher, zunehmend, sagen wir mal, eine gewisse Unruhe im 
Publikum, da ja nichts komfortabler gewesen wäre, als alle 
Wettkampfstrecken, farbig differenziert, mit allen Verpflegungsstationen
 und Bojen in der Präsentation darzustellen. War aber nicht, also blieb 
die exakte Strecke erstmal im Ungewissen. Was aber an Infos für die 17 
km rüberkam war: Erste Verpflegung nach 7,5 km, zweite nach 14 km, erste
 Boje nach etwa 9 km (!), bis 14 km dann nochmal zwei oder drei und ab 
14 km dann in enger Taktung. Naja, die Bootsfahrt von Klagenfurt zum 
Startpunkt in Velden würde sicherlich Klärung bringen, Ortsbesichtigung 
und so.</p>



<p><strong>Race day</strong></p>



<p>Egal wie viele Wettkämpfe ich schon gemacht habe in meinem Leben, ich
 bin ein nervöses Rennpferd. Meist schon zwei Tage vorher merke ich 
deutlich die Anspannung steigen. Das ist so bei mir, wird sich nicht 
mehr ändern und genau genommen versetzt es mich in den Zustand, den ich 
für einen Wettkampf vermutlich brauche. Es erfüllt also irgendwie einen 
Zweck. Morgens vor dem Start finde ich es dann aber durchaus 
herausfordernd, das zu essen, was ich eben essen muss und wenn das 
morgens um fünf stattfindet wird das nicht einfacher. Nicht wirklich 
schlimm. Aber manch einer beschäftigt sich in dieser Phase 
möglicherweise mit der Frage des Warums. Ist legitim, hilft nur nix. Und
 meistens weiß man ja während des Rennens wieder genau warum, spätestens
 danach.</p>



<p>7h in der Früh war dann Abfahrt des Schiffs, der Start für 9h 
vorgesehen. Na, wie häufig hab ich wohl kontrolliert ob ich mein 
Antichafing dabei habe? Genau, unzählige Male! Den gleichen Fehler macht
 man ja nicht zwei Mal, zumindest nicht innerhalb einer Woche. Wie 
versprochen wurde die Bojendichte dann mit größerer Entfernung vom Start
 immer geringer, bis… ja, bis halt weit und breit keine mehr zu sehen 
war. Unglücklicherweise war auch die visuelle Suche nach den 
Verpflegungsstationen erfolglos. Wirklich erkennbar gekennzeichnet, also
 so, dass man sie eindeutig aus dem Wasser hätte erkennen können, waren 
sie nicht wirklich. Leider gab es auch keine Lautsprecherdurchsagen mit 
Hinweisen auf Landmarks oder Orientierungspunkte oder eben die 
Verpflegungsstationen. Die Fragezeichen auf dem Boot wurden etwas größer
 und wichen dann einer zuversichtlichen Resignation. Es geht halt 
geradeaus, der Wörthersee ist ja eher lang als breit. Wird schon.</p>



<p>Glücklicherweise war ich auf der Fahrt mit Matze ins Gespräch 
gekommen, etwa mein Alter, etwa meine Leistungsklasse und, wie ich, 
Schwimmtrainer aus Leidenschaft. Wir waren uns ziemlich schnell einig, 
dass wir die Sache gerne erstmal gemeinsam angehen könnten. Wenn zwei 
nicht wissen wo es lang geht, ist man wenigstens nicht alleine beim 
Verschwimmen, dann kann man sich beim Zurückgehen ein bisschen 
unterhalten, haha.</p>



<p>An der Promenade in Velden dann in den Neo geschlüpft, tüchtig 
Antichafing in den Nacken gegossen, alles was nicht mit ins Wasser darf 
in den Rucksack gepackt, diesen abgegeben und los zum Startsteg. Halt, 
irgendwas ist an den anderen anders als an mir … bähmm, wenn man 
offiziell teilnehmen möchte, sollte man seinen Chip anlegen, wichtiges 
Detail. Also zurück zum Rucksack, ausgekippt, Chip gefunden und 
angelegt, alles wieder reingestopft und dann aber wirklich los!</p>



<p>Der Start erfolgt beim Wörthersee Swim über die Vorderkante eines 
Stegs, wobei sich die Startmatte auf dem Steg befindet. Man springt dann
 nacheinander rein und das ist alles ganz unhektisch, richtig auf Speed 
ist da keiner gedrillt. Matze und ich sind dann auch ganz entspannt 
reingesprungen nachdem schon ein paar Leute unterwegs waren, haben 
erstmal noch Brille und Kappe gerichtet und sind dann hintereinander, 
erstmal Matze voraus, losgeschwommen. Der Wörthersee ist ziemlich genau 
von Westen nach Osten ausgerichtet, man kann ihn aber grob in drei Teile
 teilen, wobei sich der erste Teil (von Velden aus) leicht nach Norden 
neigt, der mittlere dann wieder nach Süden und der letzte dann zurück 
nach Norden. Kann man auf der Karte ganz gut sehen. Es ging also darum, 
sich im ersten Drittel in Schwimmrichtung relativ rechts zu halten, im 
zweiten Drittel den See zu queren und sich dann im letzten Drittel – 
dort wo dann auch Bojen waren – links zu halten.</p>



<p>Diesen Orientierungsmaßgaben folgend sind wir dann zunächst mal auf 
die gerade eben erkennbare Landspitze am Ende des ersten Drittels 
zugeschwommen. Die Wetterbedingungen waren im Prinzip ziemlich ok. Es 
war zwar mit 12°C Lufttemperatur und immer mal wieder Regen – ja, es gab
 schon wieder Gewitterwarnung – ziemlich frisch. Aber der Wörthersee 
bleibt lange warm und hatte noch 22°C. Gleichzeitig war morgens kein 
Wind, der See entsprechend flach, sodass wir ziemlich ungestört 
schwimmen konnten. Ganz entscheidend war für mich, es am Anfang wirklich
 locker angehen zu lassen, fast als würde man sich nur ausschwimmen. Die
 Gefahr, auf der ersten Hälfte zu überpacen und dann auf der zweiten 
Hälfte richtig drauf zu zahlen, war mir definitiv zu hoch. Das ging aber
 tatsächlich ziemlich gut, der Respekt vor der Strecke bändigt einen 
dann doch.</p>



<p>Nach ca. vier Kilometern haben wir dann eine erste kurze Pause 
eingelegt, um Dinge zu erledigen, die man halt erledigen muss, haben 
kurz darüber gemutmaßt wo wohl die erste Verpflegungsstation ist und 
festgestellt, dass der Rest des Felds recht weit hinter uns ist und wir 
ziemlich alleine, begleitet durch ein Polizeiboot, auf dem See treiben. 
Ich finde das hat was. Man ist schon eine Stunde unterwegs, noch nicht 
wirklich weit gekommen, um einen herum ist niemand und ja, man ist 
ziemlich klein angesichts von so viel Wasser. Ganz anders, als wenn man 
irgendwo ein paar Runden schwimmt und dann fertig ist, ist so ein 
Schwimmen wie eine Reise. Durch den See und in sich selbst hinein.</p>



<p>Der nächste kurze Halt war dann nach insgesamt 6km. Im Prinzip, um 
sich mal kurz zu besprechen, wo es lang gehen könnte. Wir waren 
mittlerweile in Höhe der Landspitze angekommen und – siehe da – durch 
Zufall hatten wir genau auf Höhe der Verpflegungsstation gehalten. 
Vermutlich. Denn wir waren zu diesem Zeitpunkt mindestens 200m vom Ufer 
entfernt auf dem See und sahen nur eine Handvoll Menschen winkend auf 
einem Steg. Und es waren ja auch nicht 7,5 km, sondern erst 6 km… Lohnt 
sich das jetzt, die Extrameter zu machen und an Land zu schwimmen? 
Müssen wir? Nein, bestimmt nicht. Also weiter in die richtige Richtung. 
Dazu muss man natürlich sagen, dass man bei solchen Strecken immer seine
 eigene Verpflegung in der Boje dabei hat. Diese offizielle Verpflegung 
nicht wahrzunehmen bedeutet also nicht, dass wir keine Kalorien bekommen
 hätten. Ich habe meistens Gel dabei, Riegel oder irgendwas anderes 
Festes krieg ich nicht wirklich gut runter. Das mache ich dann erst, 
wenn sich der Magen wirklich leer anfühlt und ich ihn beschäftigen will.
 Und Flüssigkeit? Naja, ist ja genug Wasser da… da geb ich dann ab und 
an mal den Bartenwal.</p>



<p>Das zweite Drittel verlief dann relativ ereignislos. Die Richtung war
 einigermaßen klar, eben im Prinzip auf die nächste Landspitze zu, und 
irgendwo dort würde dann schon die erste Boje sein. Innerlich ist das 
natürlich alles andere als ereignislos, weil ich mir für mich 
ausgerechnet hatte, dass dieses Gefühl, das ich gerne mit „Oh, jetzt 
wird es schon ein wenig mühsam“ beschreibe und das vermutlich eng mit 
dem Versiegen der Kohlenhydratquellen korreliert, sich doch bitte erst 
deutlich jenseits der 10 km einstellen möge. Sonst gibt es zwei sehr 
ungemütliche finale Stunden… Es ist also schon ein Reinhorchen, ein 
Justieren der Energie, auch wenn man so langsam gerne schnell wäre (weil
 dann dauert es weniger lang und dann ist es ja nicht so anstrengend, 
oder? Haha…).</p>



<p>Irritierenderweise waren die ersten Bojen, die dann ins Sichtfeld 
kamen, diejenigen von anderen Schwimmern. Ich weiß nicht, wer es kennt, 
aber mir ist es sehr bekannt: Wenn man so lange und intensiv schwimmt 
(radelt, läuft), dann ist das mit der kognitiven Leistungsfähigkeit so 
eine Sache. Mir persönlich fällt es dann außerordentlich schwer, 
einfachste Rechenaufgaben zu erledigen, wie z.B. „Wie weit ist es noch?“
 In diesem Fall hab ich dann ziemlich lange gebraucht, um zu checken, 
warum da jetzt Schwimmer sind. Irgendwann ist es mir dann eingefallen: 
Die 9 km waren erst um 12h weiter östlich gestartet und wir schwammen 
gerade bei ca. 11 km auf. Nicht, dass mich das gestört hätte. Ab jetzt 
war die Orientierung ziemlich leicht, sofern man dem Band hüpfender 
Schwimmerbojen vertrauen wollte. Was aber tatsächlich gut ging. Und nach
 so einer Strecke den ein oder anderen zu überholen tut auch nicht 
schlecht.</p>



<p>Stopp bei 11,5 km. Jeweils der Blick ins Gesicht des anderen: Ja, das
 Feuer lodert bei keinem von uns mehr richtig hell, es wird gerade, ja, 
ein wenig mühsam. Aber hey, zwei Drittel durch, jetzt kann ja fast schon
 nichts mehr anbrennen. Dachte ich. Was dann kam, waren aber tatsächlich
 die härtesten 3 km des Rennens, vielleicht sogar meines Schwimmerlebens
 (weiß nicht genau, man vergisst so viel…). Wir waren nach dem kurzen 
Stopp gerade eben um die Landspitze herum, quasi um die Ecke gebogen, 
und plötzlich kamen die Wellen. Ich wusste gar nicht wie mir geschah, 
ich hatte das Gefühl, es kommt von allen Seiten. Egal wohin ich atmen 
wollte, ständig kam da Wasser statt Luft. Gleiten oder strecken? Eher 
ein Wechsel aus runter ins Wellental fallen und den Arm etwa in Kopfhöhe
 in den nächsten Wellenberg rammen. Orientierung? Mühsam… Ist ja nicht 
so, dass ich das erste Mal bei Wellen geschwommen bin, aber wenn die 
Arme ohnehin gerade leer sind und langsam Hoffnung aufkeimt, das alles 
gut wird, naja, dann ist das ein wenig frustrierend. In dem Augenblick 
war ja auch nicht klar, ob das jetzt bis zum Ende so geht.</p>



<p>Ging es nicht, ein Glück! Verpflegungsstelle 2, Kilometer 14, eine 
halbe Banane und ein Iso Drink und plötzlich wieder glattes Wasser. 
Viele Menschen um uns herum, Bojen in Sichtweite. Ab da war klar, dass 
es gut gehen würde. Eigentlich muss man dann nur noch stur 
durchschwimmen, von Boje zu Boje denken, nicht weiter. Und dann passiert
 es halt: die Wasserrutsche des Strandbades kommt in Sichtweite, dann 
der Steg und an dessen Ende der Zielbogen, nach insgesamt etwa 4h50. Ein
 paar Meter gehen und plötzlich ist man dann durch, fast verwundert, 
dass es geklappt hat.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="640" src="https://make-water-your-friend.com/wp-content/uploads/2019/09/69744521_219736395663245_1288434607628222464_n.jpg" alt="" class="wp-image-2583" srcset="https://make-water-your-friend.com/wp-content/uploads/2019/09/69744521_219736395663245_1288434607628222464_n.jpg 640w, https://make-water-your-friend.com/wp-content/uploads/2019/09/69744521_219736395663245_1288434607628222464_n-150x150.jpg 150w, https://make-water-your-friend.com/wp-content/uploads/2019/09/69744521_219736395663245_1288434607628222464_n-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Leider war das Wetter dann auch im Zielbereich wirklich nicht 
sonderlich gut, kalt mit Regen, sodass eigentlich jeder ziemlich schnell
 die Flucht ergreifen musste, irgendwie und irgendwo wieder warm werden.
 Ich mag es eigentlich, einfach noch eine Zeit rumzusitzen, ein wenig 
sinnieren, alles noch auf mich wirken lassen. Aber das fiel leider aus. 
Mir war richtig kalt und, naja, die Versorgungslage war auch nicht 
ideal. Was vor allem schade war, dass die Ergebnisliste über die 17 km 
bei 6h43 abbricht. Weil leider das Rennen nachmittags wegen 
Gewittergefahr abgebrochen werden musste. Das ist fürchterlich ärgerlich
 für die Teilnehmer, die dann mittendrin, vielleicht sogar relativ kurz 
vor dem Ziel, aus dem Wasser müssen. Völlig eindeutig, dass Sicherheit 
vorgeht, aber schade ist es. Aber so ging es ja schon das ganze Jahr…</p>



<p>Und sobald ich vergessen habe, wie sehr es weh tat, melde ich mich wieder an! ?</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/wie-die-saison-weiter-ging-hallstatter-see-chiemsee-worthersee-2019/">Wie die Saison weiter ging (Hallstätter See, Chiemsee, Wörthersee …) 2019</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bodensee Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn 2019</title>
		<link>https://make-water-your-friend.com/bodensee-open-water-querung-von-friedrichshafen-nach-romanshorn-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 12:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr habe ich wieder an der knapp 11 km langen Bodensee Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn – organisiert von Patrick Boche, Jörg Baumann und Simone Baumann-Boche – teilgenommen. Nachdem ich mich vergangenes Jahr relativ spät dazu entschieden hatte, musste ich mich dieses Jahr etwas mit der Anmeldung sputen, die insgesamt nur [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/bodensee-open-water-querung-von-friedrichshafen-nach-romanshorn-2019/">Bodensee Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn 2019</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr habe ich wieder an der knapp 11 km langen Bodensee 
Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn – organisiert von
 Patrick Boche, Jörg Baumann und Simone Baumann-Boche – teilgenommen. 
Nachdem ich mich vergangenes Jahr relativ spät dazu entschieden hatte, 
musste ich mich dieses Jahr etwas mit der Anmeldung sputen, die 
insgesamt nur 60 Plätze waren schnell vergeben. Aber ich hatte das Event
 früh genug eingeplant und war daher rechtzeitig angemeldet. Dann rückte
 der Tag näher und ich war guten Mutes, da die Vorbereitung dieses Jahr 
reibungsloser verlief als im vergangenen Jahr. Und dann kam – schon 
wieder – die Wettervorhersage. Sie sagte&nbsp; ausgerechnet für die Nacht von
 Freitag auf den Startmorgen am Samstag einen Wetterumschwung von 
sonnig-heiß auf Gewitter voraus. Also wieder Unsicherheit, ob der Start 
überhaupt stattfinden kann. Und als der Wecker dann um 4h klingelte – 
der Treffpunkt war für 5h und der Start für 6h vorgesehen – da blitzte 
und donnerte es in Friedrichshafen. Aber auch dieses Mal hatten wir 
wieder Glück. Gegen 5h hörte es auf zu regenen und um 6h war 
vergleichsweise klares Wetter. Während der gesamten Veranstaltung war 
dann glücklicherweise nichts von Gewitter zu sehen – alle 
Schwimmer/innen kamen wohlbehalten auf der Schweizer Seite an.</p>



<p>Auch wenn wir dieses Jahr wieder in Startwellen gestartet sind, hatte Patrick es
 frei gegeben, im eigenen Tempo zu schwimmen. Nachdem wir also in der 
ersten Startwelle einige Zeit zusammen geschwommen waren, löste sich der
 Pulk langsam auf. Zwischendurch fasste ich dann für mich, ziemlich 
spontan, den Entschluss, zu testen, wie ich die Distanz ohne größere 
Nahrungsaufnahme durchstehen würde und bin im Prinzip durchgeschwommen. 
Diese Entscheidung war dann auf den letzten beiden Kilometern durchaus 
spürbar, zu dem Zeitpunkt aber weder revidierbar noch relevant. Es ging 
halt und nach 2h35 bin ich dann durchaus zufrieden und als erster aus 
dem Wasser gestiegen (<a href="https://www.bodensee-openwater.com/pdf/2019_BOW_Q11_Ergebnisliste.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bodensee Open Water Querung 2019</a>).</p>



<p>Im Übrigen finde ich, dass diese Veranstaltung meiner Vorstellung von
 Offenwasser-Schwimmen sehr nahe kommt. Es ist eine Querung, kein 
Rundkurs, der See ist relativ groß und die Bedingungen in Seemitte sind 
selten vorhersehbar und ein Abbruch ist nur möglich, indem man auf ein 
Boot klettert, nicht indem man sich zum nächstgelegenen Ufer rettet. Das
 hat immer was von Abenteuer und von Reise und ist für mich eine 
willkommene Ergänzung zu den eher wettkampforientierten anderen 
Veranstaltungen.</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/bodensee-open-water-querung-von-friedrichshafen-nach-romanshorn-2019/">Bodensee Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn 2019</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee 2019</title>
		<link>https://make-water-your-friend.com/chiemgau-thermen-langstreckenschwimmen-im-simssee-2019/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 12:27:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr war das Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee Anfang Juli der Saisoneröffner. Ehrlich gesagt habe ich mich dieses Jahr vor der Regattabahn gedrückt, nicht zuletzt, da die Wassertemperaturen mit etwa 16 °C dann doch etwas mau waren. Brauche ich nicht zwingend, schon gar nicht am Anfang der Saison. Also Simssee, in gewohnter Manier gut [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/chiemgau-thermen-langstreckenschwimmen-im-simssee-2019/">Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee 2019</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr war das <a href="https://www.bt-endorf.de/open-water-swim/langstreckenschwimmen-2019/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen</a>
 im Simssee Anfang Juli der Saisoneröffner. Ehrlich gesagt habe ich mich
 dieses Jahr vor der Regattabahn gedrückt, nicht zuletzt, da die 
Wassertemperaturen mit etwa 16 °C dann doch etwas mau waren. Brauche ich
 nicht zwingend, schon gar nicht am Anfang der Saison. Also Simssee, in 
gewohnter Manier gut durch Markus Füller organisiert und – auch wenn es 
dieses Jahr an eine etwas andere Stelle des Sees ging – gut bekannte 
drei Runden mit jeweils 2,0 km. Dieses Jahr auch wirklich insgesamt 6,0!</p>



<p>Doch ganz so sicher war der Start dann leider gar nicht. Wie es 
diesen Sommer ja laufend passiert, war an dem Tag von Sonnenschein kaum 
etwas zu sehen und stattdessen drohten Gewitterwolken. Schon auf dem Weg
 von München schüttete es aus Eimern und es drohte eine Absage aufgrund 
der Gewittergefahr. Letztlich ging es aber dann doch, die Startzeit 
wurde etwas an die Prognose einer Regenpause angepasst und dann gingen 
die Starter aller Distanzen gleichzeitig ins Wasser.</p>



<p>Und was soll ich sagen, Simssee funktioniert für mich einfach immer 
gut. Dieses Mal konnte ich sogar den Vorsatz umsetzen, die letzte Runde 
nicht als langsamste zu schwimmen und letztlich war ich mit 1h20:19, 
d.h. 5. Platz gesamt und 1. Platz in der AK, durchaus zufrieden.</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/chiemgau-thermen-langstreckenschwimmen-im-simssee-2019/">Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee 2019</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chiemsee-Langstreckenschwimmen in Übersee 2018</title>
		<link>https://make-water-your-friend.com/chiemsee-langstreckenschwimmen-in-ubersee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 12:23:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl ich eigentlich den Plan hatte, die Saison nach der Bodenseequerung ausklingen zu lassen und den Restsommer auf dem Rad zu genießen, habe ich stattdessen spontan den Entschluss gefasst, die Form noch mit in den September zu nehmen. In Übersee fand nämlich noch das Chiemsee-Langstreckenschwimmen statt, das über 4,5 km von der Fraueninsel nach Übersee [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/chiemsee-langstreckenschwimmen-in-ubersee/">Chiemsee-Langstreckenschwimmen in Übersee 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich eigentlich den Plan hatte, die Saison nach der 
Bodenseequerung ausklingen zu lassen und den Restsommer auf dem Rad zu 
genießen, habe ich stattdessen spontan den Entschluss gefasst, die Form 
noch mit in den September zu nehmen. In Übersee fand nämlich noch das 
Chiemsee-Langstreckenschwimmen statt, das über 4,5 km von der 
Fraueninsel nach Übersee führt. Ein insofern besonderer Wettkampf, als 
der Start eben auf der Fraueninsel ist, zu der die Wettkämpfer/innen per
 Boot gebracht werden. Von dort wird dann auf geradem Weg nach Übersee 
geschwommen. Die ganze Kleidung bringt der Veranstalter per Boot wieder 
mit zurück!</p>



<p>Während der Tage vor dem Wettkampf und auch am Wettkampftag selber 
passierte dann das, was ich beim Schwimmen gar nicht so gut leiden mag: 
es wurde frisch, so um die 12°C Lufttemperatur. Ja, viele mögen das. 
Auch kaltes Wasser. Ich nicht. Gut, das Wasser war nicht dramatisch 
kalt, 19°C, Eisschwimmer würden womöglich überhitzen, aber bei mir 
werden die Arme unter 20°C einfach hart und es schwindet das 
Wassergefühl. Entsprechend war ich dann auch mit einer im Verhältnis 
eher mittelmäßigen Zeit unterwegs, d.h. etwa 1h01, was aber für den 
ersten Platz in der AK und den 8. Gesamtplatz gereicht hat. Ganz 
unabhängig davon, war es – wie immer bei Markus Füller – eine schöne und
 gut organisierte Veranstaltung mit guter Stimmung!</p>



<p><a href="https://www.chiemsee-langstreckenschwimmen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier</a> der Link zur Veranstaltungsseite.</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/chiemsee-langstreckenschwimmen-in-ubersee/">Chiemsee-Langstreckenschwimmen in Übersee 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bodensee Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn 2018</title>
		<link>https://make-water-your-friend.com/bodensee-open-water-querung-von-friedrichshafen-nach-romanshorn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 12:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am darauffolgenden Wochenende zeigte sich dann, dass die Entscheidung, den Freiwassercup für mich ausfallen zu lassen, die richtige Entscheidung war. Die von Patrick Boche organisierte Bodensee Open Water Querung war bisher das Highlight dieser Saison. Mit dem Treffpunkt um 5h morgens an der Mole der Schlosskirche in Friedrichshafen fing der Tag früh an. Nach der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/bodensee-open-water-querung-von-friedrichshafen-nach-romanshorn/">Bodensee Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am darauffolgenden Wochenende zeigte sich dann, dass die 
Entscheidung, den Freiwassercup für mich ausfallen zu lassen, die 
richtige Entscheidung war. Die von Patrick Boche organisierte <a href="http://www.bodensee-openwater.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bodensee Open Water Querung</a>
 war bisher das Highlight dieser Saison. Mit dem Treffpunkt um 5h 
morgens an der Mole der Schlosskirche in Friedrichshafen fing der Tag 
früh an. Nach der Registrierung war dann kurz nach 6h der Start für die 
ca. 11 km lange Strecke. Nicht, dass man exakt sehen konnte, wo die 
Reise hingeht – das ist in der Morgendämmung auf die Distanz nicht 
einwandfrei möglich. Aber das ergab gleichzeitig eine Stimmung, die man 
selten erlebt und welche die ganze Verstaltung zu einem besonderen 
Erlebnis macht.</p>



<p>
 Definitiv ist es etwas anderes, diese Distanz (mehr oder weniger) vor 
sich zu sehen, als vier Runden mit Landgang in einem relativ kleinen See
 zu schwimmen. Gleichzeitig ist die Querung nicht als reiner Wettkampf 
organisiert, sondern legt besonderen Wert darauf, dass alle 
TeilnehmerInnen die größtmöglichen Chancen haben, die Querung auch 
durchzustehen. So muss sich jeder einer Geschwindigkeitsgruppe zuordnen 
(2,5 bis 4,0 km/h), der jeweils ein DLRG Boot zugeordnet wird und diese 
Gruppen sind dann auch gehalten, über die gesamte Distanz zusammen zu 
bleiben.&nbsp; Diesem Reglement folgend, war ich dann Teil der 4,0 km/h 
Gruppe, die aus drei Leuten bestand und die dann tatsächlich nach etwa 
2h47 Minuten in Romanshorn wieder an Land ging. Definitiv ein Erlebnis! 
Viel Spaß gemacht! Klare Wiederholungsgefahr!</p>



<p><a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/Friedrichshafen-Schwimmer-durchqueren-Bodensee,bodensee-durchquerung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier</a> noch ein paar Eindrücke vom SWR!</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/bodensee-open-water-querung-von-friedrichshafen-nach-romanshorn/">Bodensee Open Water Querung von Friedrichshafen nach Romanshorn 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freiwassercup Bayern, 2. Durchgang im Wörthsee 2018</title>
		<link>https://make-water-your-friend.com/freiwassercup-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 07:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geplant als Testlauf für die Bodenseequerung wollte ich beim Freiwassercup die 7,5 km schwimmen, um Angangstempo und Arme bei einer längeren Strecke zu testen. Tja…. geplant, vorbereitet… und dann zu Hause geblieben. Auch das gehört zu einer Wettkampfsaison: Gesundheit geht vor und manchmal muss man seine Pläne anpassen. Die zwei Wochen vor dem Start fühlten [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/freiwassercup-bayern/">Freiwassercup Bayern, 2. Durchgang im Wörthsee 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> Geplant als Testlauf für die Bodenseequerung wollte ich beim  Freiwassercup die 7,5 km schwimmen, um Angangstempo und Arme bei einer  längeren Strecke zu testen. Tja…. geplant, vorbereitet… und dann zu  Hause geblieben. Auch das gehört zu einer Wettkampfsaison: Gesundheit  geht vor und manchmal muss man seine Pläne anpassen. Die zwei Wochen vor  dem Start fühlten sich gesundheitlich nicht gut an und das Training  musste ich entsprechend runterschrauben. Der Starttermin rückte näher,  die Entscheidung wurde aber nicht einfacher. Sie fiel dann erst am Abend  vorher, zwar schweren Herzens, aber doch mit Überzeugung. Wollte ich  den Start am Bodensee nicht riskieren, brauchte ich jetzt keinen  intensiven Wettkampf, sondern noch etwas mehr Ruhe… </p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/freiwassercup-bayern/">Freiwassercup Bayern, 2. Durchgang im Wörthsee 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee 2018</title>
		<link>https://make-water-your-friend.com/chiemgau-thermen-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2018 07:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zweite Station war dieses Jahr für mich das Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee Anfang Juli, das auch Teil des arena ALPEN OPEN WATER CUPS ist. Nachdem ich 2015 die 4,0 km geschwommen war und die Strecke für mich entscheiden konnte, bin ich dieses Jahr über die nominell 6,0 km an den Start gegangen. „Nominell“ [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/chiemgau-thermen-2018/">Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Station war dieses Jahr für mich das <a href="https://www.bt-endorf.de/langstreckenschwimmen/langstreckenschwimmen-2018/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen</a> im Simssee Anfang Juli, das auch Teil des<a href="https://www.alpen-open-watercup.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> arena ALPEN OPEN WATER CUPS</a> ist. Nachdem ich 2015 die <a href="https://www.bt-endorf.de/langstreckenschwimmen/langstreckenschwimmen-2015/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">4,0 km</a>
 geschwommen war und die Strecke für mich entscheiden konnte, bin ich 
dieses Jahr über die nominell 6,0 km an den Start gegangen. „Nominell“ 
weil sich ziemlich bald rausstellte, dass die Strecke mit 6,5 km 
insgesamt 500 m zu lang war.</p>



<p>Während ich, vom Triathlon kommend, eher zu den 4,0 km tendiere, 
hatte ich mir dieses Jahr als Vorbereitung auf die Bodenseequerung die 
6,0 km auf den Plan
 geschrieben. Da diese Distanz damit eben auch nicht meine Heimatdistanz
 ist, war die Wettkampfvorgabe ganz einfach: Schwimmen und schauen was 
auf der letzten Runde (von drei Runden) passiert. Und das ist ziemlich 
gut aufgegangen. Die Wassertemperaturen waren angenehm, mit 21°C genau 
richtig für das Schwimmen mit Neopren. Ich hatte mich ganz bewusst am 
Rande des Startfelds positioniert und konnte dann einen großen Teil des 
Rennens alleine und unabhängig schwimmen. Die erste Runde verlief 
entsprechend der Planung ganz entspannt (mit kurzem Schrecken an der 
ersten Zeitnahme darüber, WIE entspannt das war, da wusste ich ja noch 
nicht, dass die Strecke länger ist) während ich die Intensität auf den 
zweiten beiden Runden zunehmend gesteigert habe. Zum Schluss konnte ich 
das Tempo im Wesentlichen halten und die resultierenden 1h26:11 
bedeuteten dann den 3. Platz in der AK und den 6. Platz im Gesamtfeld.</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/chiemgau-thermen-2018/">Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmen im Simssee 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Langstrecken Schwimmen München an der Regattastrecke in Oberschleissheim 2018</title>
		<link>https://make-water-your-friend.com/regattabahn-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 07:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wettkampfberichte Schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Offenwasserschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein mittlerweile traditionsreiches Rennen und für mich gerne der (etwas späte) Saisoneröffner ist das Langstrecken Schwimmen in der olympischen Regattastrecke in Oberschleissheim. Alexander Fricke bietet hier eine routinierte und zugleich sympathische Organisation, die von vielen lokalen Größen als Formtest über die 4,0 km und von vielen Novizen als genereller Test für das Wettkampfschwimmen außerhalb des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein mittlerweile traditionsreiches Rennen und für mich gerne der (etwas späte) Saisoneröffner ist das Langstrecken Schwimmen  in der olympischen Regattastrecke in Oberschleissheim. Alexander Fricke  bietet hier eine routinierte und zugleich sympathische Organisation,  die von vielen lokalen Größen als Formtest über die 4,0 km und von  vielen Novizen als genereller Test für das Wettkampfschwimmen außerhalb  des Schwimmbeckens über 1,0 km genutzt wird.</p>



<p>Während die Regattastrecke in den letzten Jahren auch schon mal 
ziemlich kalt war, waren die Temperaturen dieses Jahr recht angenehm und
 gleichzeitig nicht so warm, dass auf den Neopren hätte verzichtet 
werden müssen. Die Sicht unter Wasser war allerdings ziemlich schlecht 
und durch die vielen Teilnehmer und die recht beengten Verhältnisse – 
das Feld hat kaum eine Möglichkeit, sich breiter aufzufächern – war das 
zumindest für mich ein Rennen, das visuell primär aus Füßen und Schaum 
bestand. Was in Teilen also etwas nervig ist, ist auf der anderen Seite 
für Teilnehmer mit etwas größeren Ängsten vor offenem Wasser ein 
Vorteil: das Ufer ist nie weiter als ein paar Meter entfernt und auch 
die Wassertiefe ist gering. Es besteht also jederzeit die Möglichkeit, 
das Rennen zu beenden, falls die Nerven oder die Arme mal nicht 
mitspielen. Für „Offenwasser-Anfänger“ ist die 1,0 km Distanz also ein 
ideales Testfeld!</p>



<p>Für mich selber war das Rennen die erste intensive Einheit der 
Saison. In der Regel trainiere ich im Alltag relativ locker und lang und
 ich nutze eher die Wettkämpfe, um mir Wettkampfschnelligkeit 
anzutrainieren. Somit war ich von meiner eigenen Zeit positiv 
überrascht: 52:33 über 4,0 km waren ein guter Saisoneinstand! In der 
Gesamtwertung war das der 10., in der Altersklasse der 3. Platz und 
somit absolut ein Grund zur Zufriedenheit!</p><p>The post <a href="https://make-water-your-friend.com/regattabahn-2018/">Langstrecken Schwimmen München an der Regattastrecke in Oberschleissheim 2018</a> first appeared on <a href="https://make-water-your-friend.com">Make Water Your Friend</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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